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Endlich flügge: Abschied vom Hotel Mama

Abschied vom Hotel Mama

Der erste richtige Job und die erste eigene Wohnung. Beides sind Meilensteine in der Entwicklung junger Menschen, die lang ersehnte Freiheit und Unabhängigkeit mit sich bringen. Doch bei all der Euphorie gilt es eine Sache zu beachten: Selbstständigkeit bringt Verantwortung mit sich – vor allem, wenn es um Versicherungen und Vorsorge geht.

Bei den meisten beginnt der „Ernst des Lebens“ mit Eintritt in die Berufstätigkeit. Nach dem Studium oder der Ausbildung steht der erste richtige Job an. Endlich keine mickrigen Löhne oder Nebenjobs, sondern ein Gehalt, das ein eigenständiges Leben ermöglicht. Der nächste Schritt? Logisch, eine eigene Wohnung. Niemandem mehr Rechenschaft schulden, aufräumen, wenn man Lust hat, sonntags bis mittags schlafen – was für ein Leben!

Mist, da war doch noch was

Doch ganz so schnell lassen einen die Eltern dann doch nicht vom Haken: „Denk daran, dich zu versichern!“ oder „Am besten du beginnst jetzt schon mit deiner Vorsorge!“, schallt es den jungen Erwachsenen meist kurz nach dem Auszug entgegen. Da hat man das erste Mal im Leben ein wenig Geld zur freien Verfügung, hat die nächsten Reisen schon gebucht, ein Auto im Visier und soll sich ernsthaft mit Versicherungen und der privaten Vorsorge beschäftigen? Dabei will man doch im Jetzt leben und nicht auf alles verzichten, nur um zukünftig für alle Eventualitäten abgesichert zu sein. Muss man sich tatsächlich heute schon mit solchen Themen beschäftigen?

Das Leben ist kein Ponyhof

Die Antwort lautet: Ja, das muss man. Erwachsensein ist eben nicht nur eitel Sonnenschein sondern bedeutet auch Verantwortung. Natürlich muss man mit 23 Jahren noch nicht unzählige Versicherungen abschließen oder einen ausgefeilten Investmentplan haben. Dafür reicht das Geld hinten und vorne nicht. Allerdings gibt es Basics, um die sich jeder mit Job und eigener Wohnung kümmern sollte:

  • Die private Haftpflichtversicherung: Die wohl wichtigste Police, die man benötigt, sobald man nicht mehr bei den Eltern mitversichert ist. Sie greift immer dann, wenn ein Dritter geschädigt wurde und Ansprüche auf den Ersatz von Sach-, Personen- oder Vermögensschäden geltend macht. Das heißt: Aus versehen die Couch eines Freundes demoliert? Kein Problem, die Versicherung springt ein. Und auch wenn man auf dem Fahrrad einen Fußgänger übersieht und dieser sich verletzt, trägt die Police etwaige Behandlungskosten, Schmerzensgeld sowie Einkommensverluste – Kosten also, die für den Unfallverursacher schnell existenzbedrohend werden können. Angesichts dessen sind die durchschnittlich 50 Cent pro Tag, die man investieren muss, wirklich nicht viel Geld.
  • Die Hausratversicherung: Beim Einrichten der eigenen Wohnung ist die erste Anlaufstelle für junge Erwachsene meist ein schwedisches Möbelhaus. Auch wenn sich hier die Kosten für die neuen Möbel in Grenzen halten, ist eine Hausratversicherung häufig sinnvoll. Sie greift, wenn durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel sowie bei einem Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus Schäden an Einrichtungsgegenständen entstanden sind. Wenn man einmal durchrechnet, was Möbel plus Kleidung, Kühlschrank, Computer, Fernseher und Co. in der Neuanschaffung kosten würden, erhält man häufig höhere Summen, als erwartet. Eine Hausratversicherung macht immer dann Sinn, wenn man weiß, dass man nicht ausreichend Geld gespart hat, um den entstandenen Schaden aus eigener Tasche bezahlen zu können.
  • Krankenversicherung: Mit einem richtigen Job endet für vorherige Studenten die Familienkrankenversicherung. Azubis hingegen mussten sich schon am Anfang ihrer Ausbildung selbst versichern. Eine Krankenversicherung erstattet für die Versicherten Kosten, die für Behandlung nach Unfällen, bei Erkrankungen oder Mutterschaft anfallen. Im Krankheitsfall zahlt der Arbeitgeber sechs Wochen lang das volle Gehalt weiter, danach springt die gesetzliche Krankenversicherung ein und zahlt ein Krankengeld aus. Dieses beträgt jedoch höchstens 70 Prozent des Bruttoeinkommens. Bei der Wahl der passenden gesetzlichen Krankenkasse hat man die Qual der Wahl. Wenn man im Krankheitsfall nicht auf Annehmlichkeiten wie die Behandlung durch den Chefarzt oder ein Einzelzimmer im Krankenhaus verzichten möchte, sollte man über eine Krankenzusatzversicherung nachdenken.
  • Berufsunfähigkeitsversicherung (BU): Die Versicherung der Arbeitskraft ist extrem wichtig – vor allem, da es hier für junge Menschen nahezu keine gesetzliche Absicherung gibt. Erst ab 60 Beitragsmonaten, also nachdem man 5 Jahre Pflichtbeiträge in die Rentenkasse eingezahlt hat, hat man überhaupt Anspruch auf die sogenannte Erwerbsminderungsrente. Wenn man vor Ablauf dieser Zeit aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kann, steht man ohne Absicherung da und muss notfalls Sozialhilfe beantragen. Also lieber vorsorgen – und zwar besser früh als spät. Warum? Je jünger und gesünder man beim Abschluss einer BU ist, desto niedriger fallen die Beiträge aus. Von diesen günstigen Konditionen profitiert man auch später noch. Wer sich zu spät um eine BU bemüht, zahlt deutlich mehr dafür – oder scheitert womöglich an den Gesundheitsfragen.

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